Balken und Splitter

Tragendes und Beladenes, Witziges und Spitzes; bohrende Gedanken zur Lehre eines Zimmermanns
 
 

Archiv

Vom 'rechten Rand'

Lange Zeit war es auf kath.net ruhig geworden um Junge-Freiheit-Werbeikone Professor Pater Ockenfels. Doch die Zeit des Darbens ist vorbei, endlich wird wieder kräftig gegen alles Linke und die Mainstreammedien gewettert und der Rechtskatholizismus samt Pegida- und AfD-Affinität verteidigt (hier).
 
Dafür wird selbst Papst Franziskus als Leumundzeuge in den Ring gezogen. Diesem seien nämlich "solche politischen Freund-Feind-Konfrontationen, wie wir sie in Deutschland, eingezwängt in das links-rechts-Schema, erdulden müssen, völlig egal, schon weil es ihm nicht um neudeutsche Befindlichkeiten, sondern um universale ethische Bestimmungen geht."
 
Das ist natürlich, wie so oft bei Ockenfels, populistischer Unsinn. Der Papst hat sich schon durchaus kritisch zur Rechten geäußert und dabei auch den Nagel auf den Kopf getroffen. Die Kritik macht sich nicht primär an  "klassisch-christliche[n] Positionen zu Ehe und Familie" oder an der Genderkritik fest, wie Professor Ockenfels meint, die Kritik an der Rechten zielt auf ihre Fremdenfeindlichkeit und ihren Antisemitismus. Beides findet man im Umfeld von Ockenfels Jungen Freiheit, bei der Pegida und auch in weiten Teilen der AfD zur Genüge.

Auf die Frage nach der Wurzel des Antisemitismus antwortet Papst Franziskus deshalb auch folgerichtig:

„Ich wüsste nicht zu erklären, wie er zustande kommt, aber ich glaube, er hängt im Allgemeinen sehr mit der Rechten zusammen. Der Antisemitismus pflegt in den rechten Strömungen besser Fuß zu fassen als in den linken, nicht wahr? Und so geht er weiter. Wir haben sogar Leute, die den Holocaust leugnen – ein Wahnsinn!“
 
Ja, den Wahnsinnigen in der katholischen Kirche muss man immer mal wieder auf die Finger schauen und notfalls auch verbal auf dieselben schlagen. Die "unheiligen Allianzen" mit rechtsaußen-Strömungen funktionieren über deren Zurschaustellung katholischer Sexualmoral, ein bisschen gegen Gender, ein bisschen für Familie und schon laufen die Rechtskatholen dem braunen Mob hinterher. Kath.net zeigte jüngst wieder, wie gut das funktioniert, als man begeistert von den Positionen der AfD berichtete (hier).

2.8.15 11:16, kommentieren

Adel verpflichtet

Andreas Kemper hat die Bedeutung des Adels als Zugpferd für den  Bereich des rechtskatholischen Spektrums beleuchtet (z.B. hier). Von der AfD über Lebensschutzbewegungen und abstruse pseudokatholische Verbände mischen die Blaublüter ordentlich mit. Was man da allerdings auf der Seite der "Deutschen Gesellschaft zum Schutz von Tradition, Familie und Privateigentum (TFP)" lesen kann, schlägt dem Fass den Boden aus. Kein Wunder, dass die Soziologin Karin Priester hier von einer rechtsextremen Sekte spricht.
 
Um ein solches Weltbild mit dem Evangelium zu vereinbaren, muss man schon wie ein Berserker mit der Offenbarung umgehen. Und das macht man bei der TFP dann auch. In einer ellenlangen Argumentation wird das Christentum so lange auf den Kopf gestellt, bis man endlich das gewünschte Ergebnis hat. Gott hat den Adel geschaffen, damit dieser über die Untertanen herrscht. Gott liebt die Unterschiede und Ungleichheiten und hasst die Gleichheit. Das antichristliche Pamphlet gipfelt in der Aussage: "Die Ungleichheit zu hassen bedeutet, Gott zu hassen". Das hinduistische Kastenwesen würde vielleicht besser zu dieser Haltung passen?!
 
Blaues Blut ist sauerstoffarm, vielleicht darf man die von Preußens, die von Storchs und Oldenburgs, die von Gersdorffs einfach nicht so ganz ernst nehmen. Andererseits sind sie dafür vielleicht zu einflussreich und zu machtbesessen. In jedem Falle kann man sie mit der christliche Erlösungsordnung vertraut machen und mit Paulus fragen: "Wie aber könnt ihr jetzt, da ihr Gott erkannt habt, vielmehr von Gott erkannt worden seid, wieder zu den schwachen und armseligen Elementarmächten zurückkehren? Warum wollt ihr von neuem ihre Sklaven werden?" (Gal 4,9)
 
"Nachdem der Glaube gekommen ist, stehen wir nicht mehr unter dieser Zucht. Ihr seid alle durch den Glauben Söhne Gottes in Christus Jesus. Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus (als Gewand) angelegt. Es gibt nicht mehr Juden und Griechen, nicht Sklaven und Freie, nicht Mann und Frau; denn ihr alle seid «einer» in Christus Jesus. Wenn ihr aber zu Christus gehört, dann seid ihr Abrahams Nachkommen, Erben kraft der Verheißung." (Gal 3,25-29)
 
Jesus Christus hat uns alle in der Taufe geadelt, wir brauchen die alten Sklaventreiber nicht mehr. Sie können diesen Kern des Christentums, sein Erfolgsrezept, noch so sehr missbrauchen und verkaufen und katholisch auf ihre rechte Hetze schreiben, sie ist das Gegenteil davon, sie ist antichristlich. Die Kirche sollte vorsichtig mit diesen rechten Verführern sein!

2 Kommentare 7.8.15 14:28, kommentieren

Alte und neue Gräuel

Die plumpe Provokation von Bischof Huonder auf dem Kongress des Forums Deutscher Katholiken wollte ich eigentlich ignorieren. Jetzt aber, wo kath.nets Winnemöller sie "bibeltheologischen Vortrag" nennt, kann ich mir eine kleine Spitze nicht verkneifen, denn mit fundierter Theologie hatte der Vortrag nun wirklich nichts zu tun. Bibelvergewaltigender Vortrag träfe es wohl eher, zumindest dann, wenn man eine christliche Bibelhermeneutik als Maßstab anlegt. Denn hier hält ein Bischof ein Gesetz hoch, auf dessen Grundlage auch Christus verflucht wurde: Herzlichen Glückwunsch.

Da der Schweizer Tradibischof das aber wahrscheinlich ernst meint, was er da zum Besten gegeben hat, dass nämlich auch solche Verse für die heutige Diskussion um einen zeitgemäßen kirchlichen Umgang mit homosexuellen Menschen von Belang sind – und so formuliert er es ja auch im zweiten Schlichtungsversuch – muss man ihn wohl auf vergleichbare Verse aufmerksam machen, die selbst der gute Hirte aus Chur wohl mit Füßen tritt. Tod und Blut mögen jedoch trotzdem nicht über ihn kommen!

So ist es Gott nach dem Gesetz des Mose nicht nur ein Gräuel, wenn ein Mann mit einem Mann schläft wie mit einer Frau, sondern auch das Verspeisen eines Hasen ist ihm ein Gräuel (Dtn 14,3-7). Also kann man nur hoffen, dass Huonder kein Fan von Wildbret ist...

Auch das Anrufen von Heiligen ist mit diesem Gesetz unvereinbar (Dtn 18,11f)! Gott wird ihm die unzähligen Heilgenlitaneien hoffentlich vergeben und ihn nicht mit dem Tode bestrafen.

Und der gesetzeswidrige Kleidungsstil des unverbesserlichen Soutaneträgers könnte ihn auch einmal den Kopf kosten (Dtn 22,5), wenn man mit den mosaischen Gesetze so umgeht, wie Huonder.  Müsste man gar für sein Heil beten?

Nein! Paulus sagt nämlich: „Christus hat uns vom Fluch des Gesetzes freigekauft, indem er für uns zum Fluch geworden ist; denn es steht in der Schrift: Verflucht ist jeder, der am Pfahl hängt“ (Gal 3,13). Es würde vermutlich schon ausreichen Huonder über diesen Zusammenhang aufzuklären, um ihm endlich eine dritte Entschuldigung zu ermöglichen, in der er sich nicht nur von der Todesstrafe für „homosexuell empfindende Menschen“ distanziert, sondern auch von der Todesstrafe für homosexuell handelnde Menschen!! Denn wer weiß, was Gott sonst noch alles ein Gräuel ist!?!

13.8.15 18:09, kommentieren

Das Erfolgsrezept des Bösen

Dass sich das Böse kaum mit einer hysterischen Agathe Bauer zufrieden gibt, die dem verhörenden Exorzisten aramäische Flüche ins Ohr säuselt, zeigt der Historiker Götz Ali in einem Beitrag für den Deutschlandfunk. Der bis auf einzelne heroische Ausnahmen verhaltene Protest der Kirche gegen das Naziregime habe neben politischen Konkordatsinteressen auch mit der Erpressbarkeit der Kirche aufgrund einer Vielzahl von der Gestapo nachgewiesenen Missbrauchsfällen zu tun.

"Das hat man in der Geschichtswissenschaft bisher immer so als antikirchliche bösartige Maßnahme des Dritten Reiches verstanden, aber wenn man sich die Akten näher anguckt, dann hatte das eine sehr reale Grundlage, und ich glaube, hier sollte die Geschichte neu geschrieben werden."

So funktioniert das Böse: Wenn nicht Wahrheit und Aufrichtigkeit das Reden und Handeln bestimmen, sondern nur die Fassade dessen aufrecht erhalten wird, dann vervielfältigt sich das Böse potentiell, ein Rattenschwanz neuer Opfer ist die Folge.

16.8.15 14:53, kommentieren

Oster vs Florin

Christiane Florin ist es gelungen Bischof Oster durch einen kritischen Beitrag in "Christ und Welt" zu einer Replik zu veranlassen, in der aus meiner Sicht noch einmal deutlich wird, wie sehr ihre Kritik doch berechtigt war.
 
"Oster streitet für den verstörend fordernden Jesus. Er kämpft für eine Kirche, die noch eine Autorität sein darf. Das ist sein Recht. Dennoch stört etwas: dieser Ton. So klingt es im Fitnessstudio, im Powerfatburner-Kurs, wo alle hingehen, denen Yoga zu wenig Kalorien verbrennt. Als sei der Glaube ein spirituelles Muskelspiel: Anbetung als Anstrengung, Liebe als Leistung, Transzendenz als Trainingseinheit. Geistliche Bewegungen, die klar unterscheiden: »Das ist christlich, das ist des Teufels«, stehen nicht quer zum Zeitgeist, sie liegen im religiösen Trend. Die komplizierte Welt wird ganz einfach. Das ist auch ein Ponyhof, nur mit Peitschensound. Eine Anstrengungssimulation."

Bischof Oster hatte sich zuvor gegen einen Humanismus der Nettigkeit ausgesprochen, in dem das gute Handeln gegenüber dem Nächsten zuungunsten der Sakramente gelebt werde. Gute Werke seien gegenüber der Begegnung Gottes in den Sakramenten zweitrangig. Hätte er sich auf die Taufe bezogen, dann könnte man ihm hier noch zustimmen. Doch Paulus als Gewährsmann für diese Position?

Frau Florin hatte wohl ähnliche Zweifel: "Beten, beichten, Eucharistie feiern, das führe zum Heil. Die Taufe allein nicht." Doch das hat mit Paulus Rechtfertigungslehre nichts mehr zu tun. In 1 Kor 3,15 sagt Paulus es ganz deutlich: Der Grund, der mit der Taufe auf Jesus Christus gelegt ist, wird niemals verbrennen, der Christ wird gerettet, er ist gerechtfertigt vor Gott; unabhängig von allen Beichten und Eucharistiefeiern, müsste man wohl ergänzen. Das Heil kann nach dieser paulinischen Aussage eben nicht mehr verspielt werden. Weiter schreibt Bischof Oster:

"Der Kern der Verkündigung ist immer: Jesus ist gekommen, ist für uns in abgründiger Liebe gestorben, um uns in seine, in die neue Wirklichkeit zu führen, die er Himmelreich nennt oder Königreich Gottes oder Reich des Vaters. Eine Wirklichkeit, die in der Gemeinschaft seiner Gläubigen, in der Kirche, schon anbricht und anfanghaft schon da ist."

Reich Gottes sollte doch innerhalb der Kirche selbstverständlich sein, viel wichtiger ist es doch dieses Reich nach draußen zu tragen, denn es war für Jesus nicht an religiöse Orte oder Rituale gebunden. Reich Gottes begann da, wo er Menschen heilte, mit dem Finger Gottes Dämonen austrieb (Lk 11,20). Nicht im Tempel und nicht in der Synagoge. Gerade die Sünder, die Huren, die Betrüger und Frevler holt er in das Reich Gottes. Den Reichen, den religiösen Eliten oder Schriftgelehrten droht er hingegen, weil sie sich nicht um die Armen kümmern (Mt 19,24 und 21,31). Die erste Gruppe findet man außerhalb der Kirche hoffentlich öfter an als innerhalb, da muss Kirche hin, an die Ränder. Franziskus hat das verstanden.

Reich Gottes entsteht durch unser christliches Handeln, durch einen Humanismus der Nettigkeiten den Geringsten unserer Mitmenschen gegenüber, wenn man so will. Daran werden wir gemessen, nicht an der Anzahl unserer Beichten. Das mögen Klerikalisten nicht gerne hören, doch weder Jesus noch Paulus wird man für die gegenteilige Position vereinnahmen können.

Dass man jedoch als erlöster Christenmensch dann auch das Bedürfnis nach Gottesdienst, Beichte und Eucharistie verspüren kann, und diese auch im Sinne Osters eine positive Wirkung auf mein Christsein haben können, das möchte ich gar nicht bestreiten. Entscheidend aber ist unser cristlicher Humanismus der Nettigkeiten, der durch unseren Nächsten Jesus selbst erreicht. Das ist die wahre Freunschaft zum Herrn! Und das ist mehr als jede Inszenierung eines öffentlichen Nonstop-Gebets. Gott verändert die Welt durch unser Tun, dass uns dies gelingt, dafür kann man natürlich auch beten. Doch wenn wir beten, sagt Jesus, sollen wir es nicht wie die Heuchler machen, die sich zur Schau stellen, sondern in der stillen Kammer (Mt 6,5).

Und schließlich finde ich auch die Darstellung Jesu als Höllenprediger völlig unangemessen. Anders als Johannes der Täufer, der zur Umkehr aufruft, damit die Menschen der Höllenstrafe entgehen, droht Jesus nicht mit der Hölle, sondern bringt das Gegenteil, das Reich Gottes. Und selbst da, wo Jesus die Hölle thematisiert, vor allem in der Bergpredigt, sind seine Worte nur verständlich vor dem Hintergrund der geschenkten und unverdienten Rechtfertigung des Menschen durch Gott. Ohne Gottes Gnade können wir diese aus eigener Kraft niemals erreichen. Jesus kommt zu uns Menschen bis in die Gottferne der Hölle und reicht uns die Hand. Und ja, Herr Bischof, zugreifen müssen wir selbst. Doch wer möchte schon in der Hölle verweilen? Heilsautomatismus ist der Zugriff dann aber eben nicht.

4 Kommentare 20.8.15 20:06, kommentieren

Für mehr Bikinischönheiten

In Deutschland brennen wieder Flüchtlingsheime. Die Flüchtlinge und die Polizisten, die zu deren Schutz bereit stehen, werden angegriffen. Die jahrelange rechte Hetze im Internet zeigt reale Wirkung. Wie bei Pegida stehen auch vermeintlich "normale Bürger" hinter den von der NPD initiierten Demonstrationen.
 
Die überwiegend rechtskatholische Blogözese diskutiert derweil, ob es angebracht ist, einen Blog, der ab und an blonde Bikinischönheiten postet, aus der katholischen Bloggerliste zu entfernen.
 
Betreiber Kreuzknappe ist einigermaßen ratlos und stellt die Frage in seinem Blog zur Diskussion. Rechte Propaganda und Rassismus hingegen stehen leider nicht zur Diskussion, schließlich hat sich der Kreuzknappe aufklärerischen Zielen verschrieben, jede noch so extreme Position darf hier geäußert, vertreten und verlinkt werden. Da wird im Kommentarbereich die Vorliebe der Schwarzen am "Schnackseln" gerne mal als Ursache für die AIDS-Problematik in Afrika diagnostiziert und auch die penible Sammlung der von Flüchtlingen begangenen Verbrechen dient ausschließlich der fairen Berichterstattung.

Klickt man dann ein bisschen weiter in der katholischen Bloggerliste, dann erfährt man auf Conservo, dass "die deutschen Opfer ausländischer Vergewaltiger" in unserem Unrechtsstaat kaum noch Gehör, geschweige denn Gerechtigkeit erwarten dürfen. Die Verlinkung auf das rechtsextreme Blog PI ist obligatorisch.

Auf Christliches Forum wird mit Erika Steinbach gefordert, straffällige Flüchtlinge zurück in die Kriegsgebiete zu schicken und einen weiteren Import "religiöser Intoleranz" zu unterbinden. Die Straftäter müssen wohl allesamt Muslime sein?!

Beim Katholik und die Welt werden dunkle Verschwörungstheorien gesponnen. Die jüdisch unterwanderte UN plant eine Veränderung unserer Gesellschaft mithilfe der Flüchtlingsströme.  "Pläne, die "eingeborenen" weißen Frauen zum Kinderkriegen zu animieren, existieren übrigens nicht. Das hat seinen Grund, denn man will unbedingt (farbige) Migranten nach Europa schaffen."

Mir reicht's! Ich lese nicht mehr weiter, nehme mir aber fest vor, die Blogger mit in mein Gebet einzuschließen. Vielleicht schafft es ja der Heilige Geist, dass sie alle nur noch blonde Bikinischönheiten posten?! Und wenn ihm die Puste nicht ausgeht, vielleicht nach ein paar Monaten, auch die eine oder andere brünette Schöne?! Auf eine hübsche Schwarzafrikanerin wage ich allerdings kaum zu hoffen.

23.8.15 13:28, kommentieren

Bischof Oster: Christentum und Nationalismus schließen sich aus

Ich habe ja schon viel an Bischof Oster herumgenörgelt. Heute stimme ich seinem Facebookeintrag zu 100% zu und möchte den Auszug auch nicht weiter kommentieren (ganzer Artikel hier).

"Im Blick auf Berichte über Gewalt gegen Flüchtlinge möchte ich sehr deutlich in Erinnerung rufen: Unser Glaube lässt keinerlei Möglichkeit, Fremdenfeindlichkeit auch nur irgendwie zu rechtfertigen! Schon gar nicht gegen Menschen in Not. Es gibt auch keinerlei Möglichkeit einer Allianz von christlichem Glauben und ausgrenzendem Nationalismus. Man darf sein Land lieben, selbstverständlich. Aber man darf aus seinem Land nicht fremde Menschen in Not vertreiben wollen und sich dabei womöglich noch auf die Erhaltung des "christlichen Abendlandes" berufen. Das ist ein Widerspruch in sich!"

24.8.15 18:55, kommentieren