Balken und Splitter

Tragendes und Beladenes, Witziges und Spitzes; bohrende Gedanken zur Lehre eines Zimmermanns
 
 

Archiv

Wer hat die lange Nase?

Lügenpresse auf katholisch?

kath.net: USA: Papst Franziskus traf sich auch mit Kim Davis. Bleiben Sie stark!

FAZ: Papst distanziert sich von homophober Standesbeamtin

Was stimmt denn nu?

1 Kommentar 3.10.15 10:22, kommentieren

Verblödende Verbloggung

Kardinal Marx hat sich zuletzt in rechtskatholischen Bloggerkreisen unbeliebt gemacht. Auf katholisches.info angesprochen hat er die wie ich finde charmante Formulierung der Verblödung durch Verbloggung geprägt, eine Erkenntnis, die sich vielfach bestätigen ließe.
 
Auch kath.net fühlte sich irgendwie angesprochen (hier), vor allem, als Pater Hagenkord vom Radio-Vatikan-Blog das Ganze amüsiert aufgriff (vgl. hier und hier).

Wie sehr Kardinal Marx jedoch den Nagel auf den Kopf getroffen hatte, beweist  kath.net-Chef Roland Noe' umgehend mit einer haarsträubenden Aussage im Kommentarbereich (Screenshot, weil mittlerweile gelöscht) unter einem Beitrag zum Coming-out des Prälaten Krzysztof Charamsa. Die Verdummung und Verblödung muss schon sehr weit fortgeschritten sein, wenn man in diesem Kontext das Nazivokabular von der Reinigung der Rattenplage benutzt. Mit Marx kann man hoffen, dass so etwas wirklich nur Blödheit ist. An seiner Stelle würde mir das Lächeln allerdings im Halse stecken bleiben!

1 Kommentar 4.10.15 11:34, kommentieren

Der Teufel wirkt kulturübergreifend

Im Rheinland gibt es den schönen Spruch: "Wer vom Teufel spricht, hat den Stätz schon in der Hand." Vielleicht findet sich jemand, der den Spruch für Kardinal Sarah übersetzt?

14.10.15 17:57, kommentieren

Voderholzer sollte Katholiken kritisieren, die von Überfremdung faseln!

Ich kann das Gejammer konservativer Bischöfe über die angebliche Lauheit deutscher Christen nicht mehr hören. Aktuell legt Bischof Voderholzer diese Platte wieder auf.
 
"Ich gestehe es offen und sage es immer wieder: Sorgen macht mir hier weniger eine möglicherweise drohende islamische Überfremdung, als vielmehr die eigene Lauheit, die abnehmende Glaubenssubstanz in unserem christlichen Abendland, das merkwürdigerweise dort am lautesten beschworen wird, wo Glaube und Kirche seit Generationen an den Rand gedrängt wurden."

Wenn man die Glaubensstärke deutscher Katholiken nicht an ihrer Teilnahme  an tridentinischen Messfeiern abliest, kann man doch gerade zur Zeit wirklich stolz auf das Engagement und die Mitmenschlichkeit, (christlich: Nächstenliebe)  der deutschen Bevölkerung sein. Und endlich kann man mal wieder stolz auf die Kanzlerin sein, die sich das C im Parteinamen wirklich verdient.

Wie sieht es denn in den gut katholischen Ländern Europas aus? Während die Flüchtlinge in Deutschland Wasser gereicht bekommen, setzt Ungarn Wasserwerfer ein, sattt Tränen des Mitleids gibt es dort Tränengas.

Deutschland sorgt in den Flüchtlingslagern für eine ärztlichen Versorgung, z.B. gegen Parasiten. Im katholischen Polen nennt der ehemalige Ministerpräsident Jaroslaw Kaczynski die Flüchtlinge Parasiten.

Und auch das katholische Kroatien sieht die Lösung des Flüchtlingsproblems in möglichst unüberwindlichen Grenzbefestigungen.

Wenn das die Ergebnisse der Glaubensstärke dieser katholischen Hochburgen sind, bin ich dankbar für die Lauheit der Christen in Deutschland! Aber vielleicht spielen die Kriterien, nach denen konservative Bischöfe Glaubensstärke bewerten, auch einfach keine Rolle. Glaubensstärke zeigt sich in der Nächstenliebe, nicht in christlicher Fassade.

2 Kommentare 15.10.15 14:47, kommentieren

Auch Bischöfe können Defekte haben

Bischof Voderholzer meint, intersexuelle Menschen als defektiv bezeichnen zu müssen. Eine Meinung, gegen die sich diese Menschen von jeher wehren. Deshalb halte ich derartige Äußerungen -gerade für einen Bischof- für defizitär!

23.10.15 16:40, kommentieren

Dachverband der Päpste kritisiert Positionspapier

Der Dachverband der papsttreuen Vereinigungen kritisiert das Positionspapier der deutschen Sprachgruppe (hier). So wird auch klar, was diese Superkatholiken als "papsttreu" verstehen, sie sind sich sozusagen selbst treu.

Ein einstimmig verabschiedetes Papier unter Mitwirkung des Präfekten der Glaubenskongregation, einer der in Fragen der Lehre engsten Mitarbeiter des Papstes, hat für das papsttreue Lehramt dieser Vereinigungen keine Bedeutung.

Sie werden jedoch in Zukunft das Problem bekommen, sich mit dem Papst selbst anlegen zu müssen, was möglicherweise zu Problemen im Selbstverständnis führen könnte. Sollte das ausblieben, sind sie wohl verloren...

2 Kommentare 24.10.15 11:27, kommentieren

Worte der Hoffnung und Erneuerung

Der mit Abstand beste Kommentar zur Familiensynode kommt von einem aktiven Beobachter der Geschehnisse, die sich in der Synodenaula abspielten.

 

 

25.10.15 15:04, kommentieren