Balken und Splitter

Tragendes und Beladenes, Witziges und Spitzes; bohrende Gedanken zur Lehre eines Zimmermanns
 
 

Bischof Oster zur AfD

Bischof Oster ist der Meinung, dass sich das Verhältnis zwischen der Kirche und der AfD entkrampfen wird, so wie es sich auch zwischen der Kirche und den Grünen entkrampft hat.

"Das Verhältnis wird sich in jedem Fall entkrampfen. Das hat jetzt natürlich die politische Landschaft sehr stark durcheinandergebracht und man versucht sich jetzt halt, zu profilieren auch durch Abgrenzung. Aber ich muss mit jedem Menschen sprechen können."

Auf die Frage nach den jüngsten antisemitischen Vorfällen gefragt, antwortet er:

"Also, ich kann nur sagen, dass wir als Christinnen und Christen mit aller Konsequenz auf der Seite unserer jüdischen Geschwister stehen müssen. Also, für uns ist jede Form des Antisemitismus gänzlich ausgeschlossen."

Vor dem Hintergrund des Antisemitismus in der AfD (hier oder hier) frage ich mich nun, wie man beides zusammenbringen kann? Einerseits die Entkrampfung im Umgang mit der AfD und andererseits die klare Position gegen Antisemitismus?

27.12.17 13:55

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


zauderer (18.1.18 12:33)
Das ist schwierig, aber die Kirche wird das bestimmt irgendwie schaffen. Die AfD könnte ja irgendwann eine Regierungspartei sein. Da kann man sie nicht überhart kritisieren.

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