Balken und Splitter

Tragendes und Beladenes, Witziges und Spitzes; bohrende Gedanken zur Lehre eines Zimmermanns
 
 

Auf den Punkt gebracht

Kardinal Lehmann zeigt in der Causa Jolie noch einmal Größe. Er bedankt sich beim Bruno Gmünder Verlag und zeigt sich beschämt, weil es der Kirche nicht gelungen war, die Abschaltung des Portals zu erreichen.

„Wir haben es leider mit unseren eigenen Mitteln nicht geschafft. Darum danken wir allen, die zur Klärung beigetragen haben, auch wenn sie nicht Freunde der Kirche sind.“

Vielleicht hilft ja ein solch versönlicher Umgangston, dass die Kirche bei diesen Menschen wieder ein besseres Ansehen bekommt?! Und vielleicht ist auch die abschließende Kritik Lehmanns an durchaus grenzwertigen Methoden und Verallgemeinerungen bei der Verfolgung der kreuz.net-Macher eine Diskussion wert?

„Es herrscht stark der Eindruck vor, dass man auf jeden Fall einen Sündenbock finden musste. Man ist dabei nicht immer zimperlich mit der Wahreit umgegangen. Das beklagenswerte Verhalten nur weniger wurde mit einem großflächigen Sumpf gleichgesetzt. Die ganze Kirche sei verlottert.“

Wir brauchen mehr Bischöfe von diesem Kaliber!

4.12.12 22:06

Letzte Einträge: The Hunger Games, Alternative für Ockenfels, Die wahren Freunde des Papstes, Familie, Gott und Vaterland, Es ist schlecht, eine Horrormeldung nicht Horrormeldung zu nennen

bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Ameleo / Website (4.12.12 22:38)
... und mehr von solchen Posts! Danke!


Roland Breitenbach / Website (5.12.12 08:06)
Ja, Karl Lehmann zeigt Mut und Zivicourage, die in der Kirche so selten geworden sind.
Deswegen wurde er ja auch 'verspätet' Kardinal.

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